Verbundvorhaben: Zusammenarbeit und Netzwerkbildung wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen für Chancengleichheit in MINT (ZusaNnah)


Foto: Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg e.V.

Das Verbundprojekt ZusaNnah hat zum Ziel, die Chancengleichheit von Frauen in der Forschung in kleinen und mittleren Forschungseinrichtungen (KMF) zu verbessern. Die meisten der etwa 130 gemeinnützigen, unabhängigen KMF im MINT-Umfeld in Deutschland sind in der im Jahr 2015 gegründeten Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. (Zuse-Gemeinschaft) vernetzt.

Ein Teilziel des Vorhabens ist zunächst die Situations- und Bedarfserfassung von Forscherinnen an KMF, denn die Bedingungen hier unterscheiden sich von denen in Universitäten, Hochschulen und den großen außeruniversitären Wissenschaftsorganisationen. In den umsetzungsorientierten Teilzielen des Vorhabens stehen konkrete Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen im Fokus. Dazu gehören ein Mentoring-Programm zur Karriereförderung und Vernetzung der Forscherinnen und eine IT-gestützte Toolbox für spezifische Maßnahmen zur Verbesserung von Chancengleichheit in KMF.

Dadurch sollen zum einen Berufseinsteigerinnen und Young Professionals in ihren Karrierewegen unterstützt werden. Zum anderen wird eine Plattform mit Informationen zu übertragbaren und anpassbaren Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit in MINT geschaffen, die an den spezifischen Bedarfen von KMF ausgerichtet sind.

Umsetzung

Auf Basis einer umfangreichen Bestandsaufnahme in den Instituten der Zuse-Gemeinschaft werden Bedarfe und existierende Angebote von KMF im Bereich Chancengleichheit erhoben. Geeignete Maßnahmen werden in verallgemeinerter Form für die Institute der Zuse-Gemeinschaft und andere KMF beschrieben und in eine Toolbox überführt, die hierfür im Projekt entwickelt wird. Ein Mentoring-Programm zur Vernetzung der Forscherinnen in den Instituten der Zuse-Gemeinschaft ergänzt das Maßnahmen-Portfolio auf individueller Ebene.

Mehr über ZusaNnah

Projektflyer (Download)